Dachau um 1900: Maler und Literaten entdecken einen bayrischen Marktflecken

„Um meinen lieben Freund Hölzel in dem mir noch unbekannten Dachau zu besuchen, fuhr ich an einem schönen Herbsttag da hinaus. Zu meinem großen Erstaunen sah ich zu beiden Seiten einen Tümpel mit prachtvollen Farbklängen. Hölzel zeigte mir eine Anzahl beliebter Motive, die mir aber nichts besonderes bieten konnten. Da sagte ich zu ihm ’nun will aber ich dich einmal führen‘. Auch er stand staunend vor meinen köstlichen Entdeckungen! Von da an drangen wir immer weiter vor ins Moos, wo unsere Begeisterung keine Grenzen hatte. Das weiße Moor hat es uns ganz besonders angetan. Da war mein Entschluss gefasst!! Dachau und nur Dachau!!“

So Ludwig Dills Erinnerungen an seinen ersten Besuch in Dachau in seinen Memoiren.
Lassen Sie sich von mir im Mai auf den Spuren dieser und anderer Künstler entführen in das Dachau der Jahrhundertwende, als jeder Zehnte auf den Straßen des kleinen Marktes an der Amper ein Künstler gewesen sein soll. Bei einem unterhaltsamen Spaziergang hören wir was Maler und Schriftsteller hierher gezogen hat und erfahren Manches über die Faszination des Dachauer Mooses und die Anfänge der hiesigen Künstlerkolonie.
Ein Rundgang für alle, die die Ausstellung „Künstlerkolonie Dachau“ in Gemäldegalerie und Bezirksmuseum Dachau gesehen haben. Und für all diejenigen, die sie verpasst haben!

Wann und wo?
Samstag, 17. Mai 2014, von 14 – 15.30 Uhr

Anmeldung bei der vhs Röhrmoos unter Telefon 08139/994138 oder unter folgendem Link http://vhs-roehrmoos.de/Kurse%20Details/fachbereich-FS4f3a7fc9d55c6/semester-1-14/autowert-CK_52e684736f211

Anmeldung zum selben Termin auch bei der vhs Eching unter Telefon 089/3191815 oder unter folgendem Link http://www.vhs-eching.de/thema-kursprogramm-163423/dachau-um-1900-maler-und-literaten-entdecken-den-bayerischen-marktflecken-ef1404-163423

Teilnahmegebühr p.P. 8 €

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Künstlertreffpunkte Große Moosschwaige und Pollnhof in Dachau

Künstlertreffpunkte vor den Toren des alten Marktes Dachau

Um die beiden Künstlerhäuser und ihre Bewohner Carl Olof und Elly Petersen sowie Otto und Aranka Wirsching dreht sich der Vortrag von Margrit Amelunxen, der vor allem durch die unübertrefflichen Schilderungen der Petersens ein buntes und lebensnahes Szenario der Künstlerkolonie ab etwa 1910 entwirft. Humorvoll werden dabei beispielsweise die schwierigen Anfänge in Dachau skizziert, als das in diesen Dingen gänzlich unerfahrene Ehepaar Petersen versuchte, in der Großen Moosschwaige das Haus und den riesigen Garten zu bewirtschaften, Tiere zu halten oder sich mit der bayrischen Umgebung anzufreunden. Die Freundschaft zu den damals im Pollnhof lebenden Nachbarn, den „Ottos“, wie die Wirschings von beiden genannt wurden, nimmt einen ganz besonderen Raum in diesen Erzählungen ein. Eine schöne Ergänzung zur aktuellen Ausstellung „Künstlerkolonie Dachau“ in Galerie und Bezirksmuseum, für alle die noch etwas mehr in diese Zeit eintauchen wollen!

Standesgemäß findet der Vortrag natürlich in der ehemaligen Großen Moosschwaige statt – das Gebäude im Hof des Ignaz-Taschner-Gymnasiums, in dem heute der Kunstunterricht abgehalten wird.

Wann und wo genau? Am SA, den 8. Februar 2014 um 14 Uhr in der Moosschwaige im Hof des Ignaz-Taschner-Gymnasiums Dachau, Schleißheimer/ Ecke Jahnstraße, nur 2 min. zu Fuß vom S-Bahnhof Dachau gelegen. Teilnehmergebühr 5 Euro. Um Anmeldung unter Email margrit@dachau-und-mehr.de wird gebeten.

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Programm 2014 mit Offenen Führungen von „münchen & mehr“ und „dachau & mehr“ erscheint im Januar 2014

Attraktive Führungen für die ganze Familie zwischen Februar und August umfasst das neue Programm 2014 der Münchner Gästeführerin Margrit Amelunxen und ihrer Dachauer Kollegin Sabine Hermann, das im Januar erscheinen wird.
Ob auf einer Spurensuche mit dem beliebten „Schatzkoffer“ für Grundschulkinder in Dachau oder München oder einem Familienausflug zu den Parkschlösschen in Nymphenburg – hier ist für kurzweilige Unterhaltung bei Kindern und Eltern gesorgt, bei der die kleinen Teilnehmer jede Menge selbst entdecken dürfen.
Ein Vortrag im Februar über „Künstlertreffpunkte“ in Dachau und die Führung „Dachau um 1900“ im Mai bilden eine perfekte Ergänzung der aktuellen Ausstellung in Galerie und Bezirksmuseum. Im Mai und im Juli geht Margrit Amelunxen auf Spurensuche im Münchner Olympiapark. Was ist geblieben, was hat sich verändert?

Diese und andere Offene Führungen finden Sie hier im Aktuellen oder auf unserem neuen Flyer, den Sie auf meiner Kontakt-Seite gerne anfordern können.

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Ausstellung „Die Künstlerkolonie Dachau 1880 – 1920“ in Dachauer Gemäldegalerie und Bezirksmuseum

Taschners Märchenbrunnen in Berlin

Taschners Märchenbrunnen in Berlin

Ausflugstipp ins Umland: Ausstellung in Dachauer Gemäldegalerie und Bezirksmuseum zur Künstlerkolonie Dachau

Noch bis zum 16. März lohnt sich ein Besuch in der Dachauer Altstadt gleich doppelt: „Die Künstlerkolonie Dachau 1880 – 1920“ ist die aktuelle Ausstellung in Bezirksmuseum und Gemäldegalerie Dachau.
Beeinflusst von der „Plein Air“-Malerei entstanden ab Mitte des 19. Jahrhunderts in ganz Europa an landschaftlich besonders reizvollen Orten ganze Künstlerkolonien wie Murnau, Dachau, Worpswede, um nur einige in Deutschland davon zu nennen.
Mit der gemeinsamen Ausstellung von Bezirksmuseum und Gemäldegalerie Dachau wird zum ersten Mal der Versuch eines Überblicks über die gesamte Bandbreite künstlerischen Schaffens in der Künstlerkolonie Dachau gemacht, über die bildende Kunst hinaus hin zu Literatur und Musik. In der Galerie rückt dabei das Wirken bildnerischer Künstler in den Mittelpunkt, während man im Museum das Augenmerk auf alles richtet, was im Fahrwasser der Maler passierte. Dachau wurde in dieser Zeit ebenso zum Magneten für Literaten, Schauspieler und Publizisten, die hier eigene Verlage gründeten.

Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintritt und Offenen Führungen finden Sie unter folgendem Link:

www.dachauer-galerien-museen.de

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Pinakothek der Moderne: Traum-Bilder und Marokkanische Teppiche

Schlechtes Wetter gibt es nicht…
… man muss nur die Ausflugsziele entsprechend anpassen!

Wer sich beim trüben Wetter nach Farben sehnt, dem sei die aktuelle Ausstellung „Marokkanische Teppiche und die Kunst der Moderne“ in der Pinakothek der Moderne empfohlen. Oder Sie lassen sich im selben Haus in die surrealen Traumwelten unter anderem von Max Ernst, René Magritte, Picasso oder Dalí entführen!

Pinakothek der Moderne, beide Ausstellungen noch bis Januar 2014,
täglich außer Montag ab 10 Uhr. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.pinakothek.de/pinakothek-der-moderne/

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